Masterstudiengang

Lehrveranstaltungen im konsekutiven Masterstudiengang

Seminare

Der Erfolg von Bauprojekten hängt maßgeblich von der Qualität ihres Managements ab. Qualitäten, Kosten und Termine sind wichtige Bausteine, die in allen Projektphasen geplant und gesteuert werden müssen – auch um einen Entwurf gestalterisch herausragend realisieren zu können.

Welche Projektziele müssen definiert werden, um Erfolg messen zu können? Welche Formen der Projektorganisation gibt es? Wie strukturiere ich ein Projekt? Wie funktionieren Informations-, Kommunikations- und Entscheidungsprozesse? Welche Rolle spielen Terminplanung, Ablaufmanagement, Kosten und Gesamtinvestition? Welche Leistungsbilder und Verträge gibt es? Wie steuert man ein Projekt? Welche Soft Skills sind in der Zusammenarbeit mit den weiteren Beteiligten eines Bauprojekts hilfreich?

Im Seminar werden Lösungen anhand von Fallbeispielen erarbeitet und diskutiert. Exkursionen zu laufenden Projekten vermitteln weitere praktische Eindrücke. Ziel ist es, Bauprojektmanagement als Hilfsmittel - nicht als Selbstzweck - verstehen und anwenden zu lernen und dabei zu erkennen, wie vielfältig der Beruf des Architekten ist.

Neben allgemein gültigen Praktiken des Bauprojektmanagements werden Einblicke in die Rahmenbedingungen und Prozesse der öffentlichen Bauherrschaft eröffnet.

Das Seminar befasst sich mit den Grundlagen der Entwicklung, Planung, Realisierung, Anpassung und dem Betrieb von Gesundheitsimmobilien.

Der Gesundheitsmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel und bietet daneben umfassende Chancen für Wachstum und Beschäftigung. Gleichzeitig ist jedes Krankenhaus eine hochkomplexe „Maschine“, die einem ständigen Anpassungsdruck ausgesetzt ist. Dies bringt für alle an Bau und Betrieb beteiligten Personen große Herausforderungen mit sich. Für Architekten sind ein Grundverständnis der Prozesse und Abläufe im Gebäude sowie spezifische Kenntnisse zur Planung und Realisierung einer hochkomplexen Bauaufgabe erforderlich.

Nach einer Einführung in die Thematik und der Vermittlung von Grundlagen zur Bauaufgabe, werden die einzelnen Schritte von Baumaßnahmen im Krankenhausbau, von der Ziel-, Entwicklungs- und Bedarfsplanung, über die Konzeptionierung und Planung, die Realisierung bis hin zum Gebäudebetrieb erläutert und mit Praxisbeispielen veranschaulicht. In Referaten werden die einzelnen Themen durch die Studierenden im Rahmen von selbstständigen Arbeiten vertieft, wobei eine Betreuung bis hin zu den schriftlichen Ausarbeitungen angeboten wird.

Ziel ist es ein Grundverständnis für die komplexen und spannenden Aufgaben im Krankenhausbau zu entwickeln und spezifische Fähigkeiten zur Abwicklung von komplexen Bauaufgaben kennenzulernen.

Die Veranstaltung widmet sich dem Themenbereich Terminplanung und BIM.

Im Seminar werden dazu die grundsätzlichen Methoden und Theoriekenntnisse vermittelt. Dabei steht neben den Grundlagen auch die praktische Anwendung im Mittelpunkt, indem die Studierenden die Arbeitsprozesse am Beispiel verschiedener Software-Tools kennenlernen (Autodesk Revit, Vico Office, Navisworks, Microsoft Project). Mehrere Workshops bieten die Gelegenheit, die Fähigkeiten im Bereich der EDV-gestützten Mengenermittlung und Terminplanung anzuwenden.

Parallel dazu werden verschiedene Planungsbüros ihre Arbeitsweisen der integralen Planung (BIM) in Verbindung mit Terminplanung vorstellen und geben den Studierenden einen Einblick in die Praxis. Zudem führen die Studierenden themenbezogene Interviews in weiteren Planungsbüros.

Entwurfs-/Projektarbeit

Neue Antworten finden auf die Fragen: 

- Wie verändert sich die Vernetzung von Büro-, Entwicklungs-, Fertigungs- und Logistikprozessen in einem Fertigungsstandort unter den Aspekten Digitalisierung, Automatisierung 4.0 und Ressourcen-Schonung? 
- Welche Rolle spielen die Mitarbeitenden und wie verändert sich die Zusammenarbeit unter den Beteiligten? 
- Wie kann Industriearchitektur diese Veränderungen unterstützen und fördern? 

Der Geschäftsbereich Automotive Steering (AS) der Robert Bosch GmbH konsolidiert sein Fertigungsgeschäft durch Modernisierung und Straffung seiner Fertigungsprozesse mit teilweiser Verlegung von Fertigung aus Hochlohnstandorten in den Niedriglohnstandort Maklar in Ungarn. Dabei werden Digitalisierung und Automatisierung 4.0 das Arbeitsumfeld und die Fertigungsprozesse schrittweise und substanziell verändern.

Der räumlichen Vernetzung unterschiedlichster Funktionen sowie der architektonischen Formulierung von Flächen und Volumen kommt zukünftig eine wesentliche Rolle zu. Auf Grundlage einer unterstützten, aber auch selbst durchgeführten Bedarfsermittlung soll eine Entwurfs-/Projektarbeit für die Erweiterung des Werkes bei geeigneter Integration der Bestandsgebäude ausgearbeitet werden.

Zum Seitenanfang